Peru

Als nächstes war die Besteigung des Huascaran geplant. Für diese Besteigung haben zwei Kollegen gleich das Handtuch geworfen nachdem sie den Berg gesehen hatten bzw. erfrugen, daß die letzte mögliche Besteigung vor zwei Jahren war. Für diese Zweien haben wir ein Ersatzprogramm planen können und sie bestiegen den Ishinka 5530 m einen weiteren Berg den ich bereits kannte.

Für den Huascaran dem höchsten in Peru mit 6.800 m waren wir dann nurmehr zu dritt. Wir hatten einen erfahrenen Bergführer mit Koch etc. engagiert.

Das Problem war, daß uns niemand sagen konnte, wie die Verhältnisse aufgrund der Klimaerwärmung sein würden. (Abbrüche und Spalten).

Das Wetter war super und wir kamen ohne größere Schwierigkeiten bis auf 5.200 m zum zweiten Lager. Leider ging es meinen zwei Kameraden schon beim Aufstieg nicht gut ( schwere Rucksäcke, Anstrengung etc.) und sie wurden in der Nacht höhenkrank und mußten am nächsten Tag ins nächste Lager absteigen.

Ich jedoch beschloß weiter aufzusteigen. Als wir am gefährlichsten Teil der Besteigung in der Eisrinne (Candaleta) auf 5.900 m waren, standen wir plötzlich vor eine schier unüberbrückbaren Spalte. Nachdem der Bergführer und ich die Spalte überklettert hatten war leider schon so viel Zeit vergangen, daß wir das letzte Lager vor dem Gipfel auf 6100 m wahrscheinlich nicht mehr erreicht hätten. Da wir keinen Reservetag geplant hatten (Fehler!), beschlossen wir wieder ins Basislager abzusteigen.

Dort traf ich wieder meine Kameraden die sich in der Zwischenzeit gut erholt hatten.

Nach zwei Tagen ging die Reise wieder zurück in die Hauptstadt Lima und zum Weiterflug nach Puerto Maldonado in den Regenwald. Der Klimawandel war ein Hammer - doch war es für uns alle sehr interessant -  standen doch mehrere Führungen am Tag und bei Dämmerung im Urwald am Tambobato Lake am Programm.

Vom 28. Sept. bis 20. Okt. Ist meine nächste Reise in den Indischen Himalaja

(zu zweit). Geplant ist es mit Träger zum Basislager des Nanda Devi 7.800m  dem höchsten Berg Indiens zu trecken.

Ich bin  wohlbehalten von meiner Perureise - man muß eigentlich Expedition dazu sagen, zu Hause angekommen.. Wir waren 5 Männer - alles Bergsteiger und nette Kameraden. Gezittert habe ich schon, nachdem ich alles allein organisiert hatte. Vorab es hat alles prima funktioniert.

Wir hatten drei Abschnitte u. zw. 1.) eine Woche Akklimatisierung am Santa Cruze Trek bis auf 4800m und als Abschluß die Besteigung des Pisco mit 2 Lager und Gipfel mit 5.800m.  Trotzdem das Wetter im Gipfelbereich schlecht war, kamen alle Fünfe hinauf. 2.) Besteigung des Huascaran. 3.) Regenwald Amazonas.

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