Erlebnis Peru

 
 

Ziel war unter anderem die Besteigung des gemeinhin als schönsten Berg der Welt bezeichneten Alpamayo. Die Anreise nach Südamerika kann man ruhig als beschwerlich beschreiben. Insgesamt waren wir zwölf Expeditionsteilnehmer. Angekommen in Lima, ging es in zehnstündiger Busfahrt nach Huaraz, dem „Chamonix“Südamerikas, das auf rund 3.100 Metern Seehöhe liegt. Mit Tagestouren und einer einwöchigen Trekkingtour, die jeweils knapp an die 5000er-Grenze führten, versuchten sich die Teilnehmer an die Höhe anzupassen bzw. zu akklimatisieren. Begleitet wurden wir von zwei peruanischen Bergführern und einer vierköpfigen Küchenmannschaft. Nach diesen Eingangstouren war der erste Test die Besteigung des 5.460 m hohen Yanapaccha. Etwas steif krochen wir um zwei Uhr früh in einer Höhe von rund 4.900m aus den Zelten und erreichten nach fünf Stunden Fußmarsch und Kletterei über riesige Spalten und steile Eiswände geschlossen den Gipfel. Neun Teilnehmer erklommen wenige Tage später dann auch noch das Traumziel schlechthin, den 5.947 m hohen Alpamayo. Mit 22 Eseln als Tragtiere erreichten wir durch das Santa Cruz Tal nach drei Tagen das Basislager. Am Moränenlager wurden wir zwei Tage und Nächte durch Schlechtwetter aufgehalten. Darnach war es kein leichtes Unterfangen, denn knietiefer Schnee hätte beinahe das gesamte Projekt zum Scheitern gebracht.

Aber nicht nur die Berge auch die Menschen die in Peru in großen Höhen leben, haben uns fasziniert ;  die Besichtigung jahrhundertalter Siedlungsstätten - bei denen man einen tollen Einblick in die alten Kulturen gewinnen kann - versetzte uns in Staunen. Dazu gehörte selbstverständlich auch ein Besuch der örtlichen Märkte zum Programm. Obwohl von „Montezumas Rache“ (Durchfall u. Kopfweh) nicht immer alle ganz verschont blieben, kamen nach mehr als drei Wochen alle gesund und voller neuer Eindrücke zurück in die Heimat.

 
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